Hallo liebe Besucher und Leser,

langsam aber stetig gehen die Arbeiten am aktuellen Roman Dreamcatchers voran. Derzeit umfasst das Manuskript bereits 54 Normseiten, die bereits eine hohe Qualität aufweisen und eine Überarbeitung und Prüfung durch Chris Bennett erfahren haben. In Anbetracht, dass das im Buch behandelte Thema Potenzial für schätzungsweise 400 bis 500 Seiten bietet, liegt natürlich noch ein langer Weg vor Chris Bennett, aber die bisherigen Szenen sorgen schon jetzt für jede Menge explosiven Lesestoff. Auf jeden Fall warten viele spannungsgeladene und nervenaufreibende Momente auf die Leser des Dreamcatcher-Buches.

Hier ist ein kleiner Ausschnitt des derzeitigen Beginns des Buches (ersten drei Seiten):


Als Theodore das Bewusstsein wiedererlangte, war ihm sofort klar, dass er diesen Raum nicht mehr lebend verlassen würde. Vielleicht hatte er zuvor noch eine Chance gehabt, diesem Schicksal zu entrinnen, doch jetzt war es zu spät.

Noch bevor Theodore seine Augen öffnete, spürte er bereits das Unheil, das ihn umgab. Die erste minimalste Bewegung seiner Lider löste ein fürchterliches Brennen aus, das ihn dazu zwang, den Versuch sofort wieder abzubrechen. Seine Augenhöhlen wurden von einer zerstörerischen Feuersbrunst heimgesucht, als säße er direkt im tiefsten Schlund der Hölle, in welchem nur die bestialischsten aller Geschöpfe ihr Unwesen trieben. Er verdiente es nicht, mit solchen Monstern gleichgestellt zu sein und wollte keine Sekunde länger dieser abscheulichen Qual ausgesetzt sein. Er wollte seine Freiheit zurück.

Schnell fasste er neuen Mut. Er ließ die angestaute Luft hinter seinen Zähnen hervorzischen und löste sich damit von dem widerwärtigen Schmerz, der noch immer in und um seine Augen wütete.

Diesmal gelang es ihm. Er besiegte die Pein und schaffte es, die Augen offenzuhalten und hinter eng zusammengekniffenen Schlitzen hervorzulugen. Doch das Bild, das sich ihm bot, trieb sofort die schrecklichen Erinnerungen der letzten Tortur zurück in sein Gedächtnis.

Mit aller Kraft unterjochte er die grauenhaften Gedanken, indem er den größtmöglichen Gegensatz in seinem Verstand dazu nutzte, das marternde Brandmal in den entferntesten Abgrund seines Gedächtnisses zu vertreiben. Die Verbannung dieses tobenden Gedankens, dem jegliche Menschlichkeit fehlte, war alles andere als leicht; er spürte, wie entschlossen sich das grausige Gefühl der Misshandlung bereits in seinem Gehirn manifestiert hatte. Es kämpfte mit größtmöglicher Beharrlichkeit gegen die Fesseln seiner Vernunft an und wirkte dabei überaus siegessicher.

Schließlich war es ein Name - Beatrice -, der den gräulichen Gedanken in den bodenlosen Krater der Verdammnis seines Geistes stieß.

Sie war Theodores Verlobte. Sie war perfekt. Er liebte sie über alles; er vergötterte sie. Und er wusste, dass er sie niemals wiedersehen würde, wenn es ihm nicht schleunigst gelang, die Flucht zu ergreifen.

Nie wieder könne er ihre sanften Lippen spüren, die bei jedem zärtlichen Kuss eine wahnsinnige Leidenschaft in ihm entfachten. Sie käme nicht zu seiner Rettung. Natürlich hätte sie alles Menschenmögliche getan, um ihn vor dem bevorstehenden Tod zu bewahren. Aber sie wusste nicht, und hätte es weiß Gott nicht einmal erahnen können, dass Theodore in derartigen Schwierigkeiten steckte …

Schwierigkeiten – das war weit untertrieben. Er befand sich in der Gewalt von irgendwelchen Irren, die sich an seinen Schmerzen ergötzten, sich an ihnen labten. Je mehr er litt, umso mehr genossen sie ihr abscheuliches Werk.

Allein die besonderen, einzigartigen Erinnerungen an Beatrice hielten seinen Verstand noch intakt. Ohne sie wäre er bereits durchgedreht oder schlimmer noch.

Als Theodore soeben seine Augen öffnete, durchzog das Resultat dieser bestialischen Schinderei seinen gesamten Körper - weitaus intensiver als noch vor seiner Ohnmacht. Er wäre an diesen Schmerzen zugrunde gegangen, hätte er sich nicht auf die schönsten Momente seines Lebens besinnt. Jeden einzelnen hatte er mit Beatrice verbracht.

Nachdem Theodore einen Nervenzusammenbruch, einen Hirnkrampf oder was auch immer diese grässlichen Gedanken der Folter in seinem Gehirn verursachten, erfolgreich abwehren konnte, führte er sich seine missliche Lage vor Augen - hätte es Beatrice nicht gegeben, hätte er diese Last gar nicht mehr auf sich genommen. Er hätte schon längst aufgegeben und sich seinem Schicksal gebeugt. Aber Beatrice war viel zu wertvoll, zu einzigartig, als das er diese Welt einfach hinter sich gelassen hätte, ohne nicht alles daran gesetzt zu haben, sie ein letztes Mal zu sehen.

Er war bereits mehrere Tage in diesem Kellerraum eingesperrt und hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Es musste spät am Abend sein, womöglich auch schon nachts, aber diese Intuition konnte ebenso falsch sein. Der Raum wurde einzig durch eine alte, billige Schreibtischlampe aus rotem Plastik erhellt. Vor den schmalen Fenstern hingen dicke graue Wollgardinen, die alles Licht von außerhalb abschirmten. Theodore saß auf einem harten Holzstuhl. Er konnte sich nicht bewegen. Seine Beine waren an denen des Stuhls festgebunden, sein Oberkörper war an der Stuhllehne fixiert und seine Hände waren fest hinter dem Rücken zusammengeschnürt – alles mit dickem Tau. Zusätzlich war er mit reißfestem Paketklebeband geknebelt worden. Nur den Kopf konnte er bewegen – zumindest so weit, wie die Schmerzen es ihm erlaubten.

Irgendetwas Klebriges haftete auf Theodores Gesicht. Mühselig schaute er an sich herab. Jede noch so kleine Bewegung forderte eine extreme Anstrengung, was wohl auf die Resignation seines Körpers zurückzuführen war. Seine Hose und das T-Shirt waren mit Blut besudelt und unter ihm hatte sich eine große dunkelrote Lache gebildet. Er hatte sehr viel Blut verloren.

Eine höllische Todesangst überkam ihn, als ihm bewusst wurde, dass die störende Substanz auf seinem Gesicht ebenfalls sein Blut war. Inzwischen getrocknet war es zuvor noch unaufhörlich von seiner Schädeldecke über das Gesicht geströmt, nachdem er ein Dutzend Schläge hat einstecken müssen. Vielleicht waren es mehr gewesen, aber so viele konnte er noch wahrnehmen, bevor er schließlich das Bewusstsein verlor.

Er begann, panisch umherzuwackeln und versuchte krampfhaft, sich zu befreien.

Es war zwecklos. Der Stuhl hielt jeder Krafteinwirkung stand, und die Fesseln banden ihn wie einen siamesischen Zwilling an Theodore. Statt sich aus den Seilen herauszuwinden, wäre der Stuhl durch die unkoordinierten, hektischen Körperbewegungen beinah umgekippt. Theodore hörte nicht auf, denn vielleicht würde genau das die Lösung sein. Die Lehne könnte zerbrechen, wenn sie wuchtig zwischen den Holzdielen und seinem eigenen Körpergewicht zerdrückt würde. Er wusste nicht, wie viel er wog, aber hoffentlich genug, um den Stuhl zu zerschmettern.

Ein Lichtspalt durchzog die kastanienbraune Wand direkt vor ihm. Theodore hatte ihn nicht sofort bemerkt. Erst als der Boden stärker vom Licht erhellt wurde, stoppte er seinen Befreiungsversuch und erstarrte. Jemand hatte den Raum betreten

 


 © by Chris Bennett

Ich hoffe, dass Sie, lieber Besucher, einen guten Start in das neue Jahr hatten. Wie versprochen gibt es nun die ersten Informationen über mein neues Buchprojekt. Es handelt sich um einen Thriller, der in den USA spielen wird. Bald wird es zu diesem Roman eine entsprechende Rubrik im Bereich "Bücher" geben.

Ein bekanntes Problem in den großen Universitätsstädten der Vereinigten Staaten von Amerika ist die Wohnungssuche von Studenten. Während es 2013 noch etwa 57.000 Studenten ohne Wohnung gab, ist die Zahl seither auf 470.000 Studenten angestiegen. Wohnungslose Studenten bedeutet in diesem Sinne, dass sie keine feste Wohnung haben, sondern sich mittels Couch Hopping bei Freunden oder Schlafen im eigenen Auto durchschlagen müssen. Die Campus-Behausungen sind überfüllt und es muss nach Alternativen gesucht werden. Die exorbitanten Semester- und Studiengebühren zwingen die Studenten dazu, finanziell günstige Ausweichmöglichkeiten zu finden. Optimal hierfür ist die Bildung einer Wohngemeinschaft oder der Einzug in eine bereits existierende WG.

Genau dies ist auch der Ansatz der vielen Studenten an der UNC (University of Nightbow, California), die ihre Studiengebühren aus eigener Tasche bezahlen müssen und nicht den Luxus genießen, von ihrem Elternhaus unterhalten zu werden. Die strebsamen jungen Frauen und Männer, die ihre gesamten Ersparnisse und ihre volle Kraft in die langjährige Ausbildung an der UNC investieren, sind von unterschiedlichster Herkunft. Aber ihr Wunsch, das Studium erfolgreich zu absolvieren, bringt sie tagtäglich in neue, schwierige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

Es gibt in Nightbow eine Vielzahl undurchschaubarer Gestalten, die die Not der jungen Leute ausnutzen und ihre eigenen Wünsche und boshaften Ziele in den Vordergrund stellen. Sei es aus Habgier oder persönlichen Interessen, hinter jeder Ecke warten Halsabschneider auf eine der unzähligen Gelegenheiten, um sich an der Not der hilflosen Studenten zu bereichern. Unter anderem gibt es auch eine ganz spezielle Wohngemeinschaft in Nightbow, die auf den ersten Blick als äußerst vielversprechend gilt. In einem großen Haus mit eigenem Garten samt Swimmingpool suchen drei Bewohner nach einem vierten WG-Mitglied, das in die Gruppe passt. Neben einem Vorstellungsgespräch gibt es sonderbare Auswahlkriterien, nach denen der neue Bewohner ausgesucht wird. Doch was ist der Grund für diese Selektion?

Diesen Grund wird das neue WG-Mitglied früher oder später in Erfahrung bringen. Doch dann ist es schon zu spät. Die WG birgt ein dunkles Geheimnis, das um nichts auf der Welt publik werden darf. Dafür wird die WG auch sorgen - egal mit welchen Mitteln.

Im Laufe des Jahres werden immer wieder Updates in Bezug auf den Fortschritt des Buches auf der WebSite veröffentlicht. Ich hoffe natürlich, dass diese nervenzerreißende Geschichte eines Tages jeden Leser in ihren Bann zieht, der es ihm nicht mehr erlaubt, das Buch aus der Hand zu legen, bis der letzte Satz in Fleisch und Blut übergegangen ist.